HU / AU Hauptuntersuchung und Abgasuntersuchung

Hier erfahren Sie alles zur HU / AU. Was steckt hinter der Hauptuntersuchung (Hu)? Was steckt hinter der Abgasuntersuchung (Au)? Wie lang sind die Prüfintervalle? Welche Mängelklassen gibt es? Worum gehts? Es geht um die “TÜV”-Plakette.

Was ist die Hauptuntersuchung (HU)?

Der Fahrzeughalter ist verpflichtet sein Fahrzeug fristgerecht vorführen zu lassen, er trägt auch die Kosten für die HU. Ein Untersuchungsbericht ist der Nachweis für die HU.

Wenn keine wesentlichen Mängel nachgewiesen wurden, bekommt der Fahrzeugschein den Prüferstempel und die Signatur. Die Prüfplakette wird an jedem Auto sichtbar am hinteren KfZ-Kennzeichen angebracht. Darauf kann das Jahr und der Monat der nächsten fälligen HU abgelesen werden.

Sollen erhebliche Mängel bei der HU festgestellt werden, muss das Fahrzeug innterhalb eines Monats nochmal vorgeführt werden. Wenn die Mängel bis dahin nicht beseitigt wurden und das Fahrzeug nicht mehr verkehrssicher ist, wird die Prüfplakette entfernt. Dann darf das Fahrzeug nicht mehr am Straßenverkehr teilnehmen.

Was ist die Abgasuntersuchung (AU)?

Die Abgasuntersuchung (AU) ist seit 2009 Teil der Hauptuntersuchung (HU).

Die AU kann auch schon vor der HU durchgeführt werden, darf aber nicht länger als 2 Monate zurückliegen.

Seit dem 1. Januar 2018 gibt es wieder die verbindliche Endrohrmessung.

Ab dem 1. Januar 2021 sollte für Kraftfahrzeuge mit Dieselmotor eine Partikelzahlmessung eingeführt werden, aber auf Grund von notwendigen technischen Spezifikationen wurde der Starttermin verschoben.

Wie lang sind die Prüfintervalle?

Die Prüfintervalle sind unterschiedlich lang, Neuwagen müssen nach 3 Jahren zur Haupt- und Abgasuntersuchung und danach alle 2 Jahre.

Welche Mängelklassen gibt es?

Die Mängelklassen werden wie folgt definiert:

  • HW – Hinweise
  • GM – Geringe Mängel
  • EM – Erhebliche Mängel
  • VM – Gefährliche Mängel
  • VU – Verkehrsunsicher